Kenia

Ausstattung eines Krankenhauses mit medizinischen Geräten und Betten

Infolge der Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007 brachen in Kenia landesweit Unruhen aus, die zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Toten führten. In Kisumu, Hauptstadt der Provinz Nyanza, hatte sich daraufhin die Lebenssituation der Bevölkerung so sehr verschlechtert, dass sich die meisten Menschen keine grundlegende Gesundheitsversorgung mehr leisten konnten. Besonders Frauen und Kinder waren davon betroffen. Das St. Consolata Kisumu Krankenhaus versuchte so gut es geht, zu helfen. Mit Hilfe der Regierung stellte das Krankenhaus kostenfrei Medikamente zur Bekämpfung von Durchfallerkrankungen, Moskitonetze sowie Selbstdiagnosesets für HIV-Infektionen zur Verfügung. Diese wurden hauptsächlich an Schwangere und Kinder, die zur Schwangerenfürsorge und für Impfungen in die Klinik kommen, verteilt.

Die politische Lage im Land hat sich mittlerweile wieder beruhigt. Doch die Nachfrage nach adäquater Gesundheitsversorgung, insbesondere Vorbeugung von Malariaerkrankungen sowie Geburtshilfe, besteht weiterhin. Darüber hinaus ist ein großer Bedarf an der Behandlung von Tuberkulose, Lungenentzündungen, Bronchitis und anderen Infektionen vorhanden. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen genießt das St. Consolata Kisumu Krankenhaus seitens der Regierung und Institutionen ein hohes Ansehen. Es mangelt jedoch an ausreichender Ausstattung, um die große Zahl der Patienten erfolgreich behandeln zu können. Infolge dessen müssen Kranke immer wieder abgewiesen werden. So werden dringend verschiedene medizinische Geräte sowie Krankenhausbetten benötigt, um die Gesundheitsversorgung und eine adäquate stationäre Behandlung der Patienten zu gewährleisten.Wir möchten daher so schnell wie möglich einen Container mit den benötigten Hilfsmitteln, die in gebrauchtem aber gutem Zustand sind und günstig beschafft werden können, nach Kenia verschiffen.

Ohne die nötigen medizinischen Geräte und Betten kann das St. Consolata Kisumu Krankenhaus nur eine unzureichende Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung Kisumus anbieten. Daher bitten wir Sie herzlich, den Transport des Containers mit Hilfsmitteln durch Spenden zu unterstützen: Spendenkonto 44440, Sparkasse Marburg-Biedenkopf (BLZ 53350000). Vielen Dank!