
Terra Tech - Hilfe braucht Ideen
Notversorgung der Bevölkerung in Gaza und der Westbank mit Basismedikamenten, medizinischen Verbrauchs- und Labormaterialien sowie orthopädischen Hilfsmitteln
Seit Ausbruch des jüngsten Krieges zwischen der israelischen Armee und der radikal-palästinensischen Hamas ist die Lebenssituation der Menschen in Gaza trostloser denn je. Mit Israels Blockade der Grenzübergänge gleicht der Küstenstreifen einem Gefängnis. Nach Angaben der UN sind die Palästinenser aufgrund der Isolation ihres Lebensunterhalts beraubt und von einer Energie-, Wasser- und sanitären Krise betroffen. Auch die Nahrungsmittelversorgung sowie die medizinische Versorgung sind sehr eingeschränkt.
Schon lange Zeit vor der letzten Eskalation waren die Verhältnisse im Gazastreifen katastrophal und deren Auswirkungen verheerend! Viele Familien hatten kein Einkommen; der Anteil der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen machte einen Großteil der Bevölkerung aus. In der Westbank war und ist die Versorgungslage demgegenüber zwar weniger bedroht, aber auch hier stellt sich die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung als äußerst schwierig dar. Die über Jahre zunehmende Verschlechterung der Lebenssituation in den palästinensischen Gebieten hat zu akuten Notlagen der Bevölkerung geführt. Dies betrifft zentrale Lebensbereiche, insbesondere die Gesundheits- und Ernährungsversorgung. Insgesamt hat die Zahl der Menschen, die für ihre gesundheitliche Versorgung keinen Beitrag leisten kann, erheblich zugenommen. Die Bevölkerung ist auf Unterstützung seitens der Gesundheitseinrichtungen angewiesen, doch diesen mangelt es – nach den jüngsten Auseinandersetzung umso mehr – an Basismedikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien.
Ähnlich verhält es sich mit der Versorgung behinderter, pflegebedürftiger Menschen mit orthopädischen Hilfsmitteln, deren Zahl aufgrund der jüngsten Ereignisse rapide angestiegen ist. Fehlende Bewegungsmöglichkeiten sowie mangelhafte Hygiene und Pflege bedingen akute gesundheitliche Probleme (Muskelschwund, Kreislaufprobleme, Harnwegsinfektionen, Dekubitalgeschwüre etc.), die in der Folge eine medizinische Behandlung erfordern. Darum sind viele verletzte, behinderte oder ältere Menschen auf Unterstützung in der Versorgung mit Rollstühlen, Toilettenstühlen, Rollatoren, Gehhilfen und Pflegebetten angewiesen.
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