SCHALOM BEN-CHORIN liest ausgewählte Psalmen in Hebräisch und Deutsch, umrahmt von musikalischen Psalmenvertonungen.

Schalom Ben-Chorin (1913-1999) ist einer der bekanntesten jüdischen Religionsphilosophen und Schriftsteller deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Er gilt als Gründer des Reformjudentums in Israel. Mit mehr als 30 Büchern und Hunderten von Artikeln und Essays hat er das deutsch-israelische und das christlich-jüdische Gespräch geprägt. Sein Leben war ein Zeugnis für Begegnung und Verständigung.

Die Aufnahmen der elf ausgewählten Psalmen stammen ebenso wie die Begleitmusik aus Jerusalem. Der Jerusalemer Kinderchor eröffnet mit „Laudate Pueri“ von F. Mendelssohn-Bartholdy. Orgelstücke von Henderick Speuy zum Ps. 118, Anthoni van Noordt zum Ps. 24 und Jan Pieterszoon Sweelinck zum Ps. 116 rahmen die ersten Psalmenlesungen von Schalom Ben-Chorin ein, interpretiert von Elisabeth Roloff an der Orgel der Erlöserkirche.

Der Chorsatz zu Ps. 42 von Mendelssohn-Bartholdy „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ gesungen vom Limburger Domchor in der Abtei Dormitio auf dem Zionsberg begleitet die weiteren Psalmlesungen, die Ben-Chorin mit dem HALLELUJA des 150. Psalms vollendet.

Den Abschluss krönt die Orgel-Interpretation des Dankpsalms op. 145 von Max Reger, gespielt von Elisabeth Roloff, die wie keine andere der Orgelmusik in Jerusalem wieder eine Ausstrahlung und Heimat geschenkt hat.

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