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Bauarbeiten am neuen Zentrum in Žepče

Der Neubau des Rehabilitationszentrum in Žepče geht gut voran. An der feierlichen Grundsteinlegung am 03.12.2015 nahmen Vertreter der deutschen Botschaft in Sarajewo sowie zwei Mitarbeiter_innen von TERRA TECH teil. Der bisher milde Winter begünstigte den Fortschritt der Bauarbeiten.

Nach Abschluss der Arbeiten am Fundament werden derzeit die ersten Wände errichtet. Die feierliche Einweihung ist für den kommenden August vorgesehen, damit das Gebäude pünktlich zum Schuljahresbeginn im September 2016 genutzt werden kann.

Neubau und Erweiterung
So traurig die Zerstörung des alten Gebäudes ist, der Neubau bietet auch Chancen: Das neue Zentrum wird an einer hochwassersicheren Stelle errichtet, zudem berücksichtigt es auch den gestiegenen Platzbedarf. Aufgrund einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz stiegen die Anfragen von Eltern nach einer Aufnahme ihrer Kinder in die Fördereinrichtung. Dieser Entwicklung kann nun Rechnung getragen werden. Das neue Zentrum wird deutlich größer sein als das alte Gebäude.

Behelfsmäßiger Unterricht
Um der Zielgruppe des Zentrums bis zum Einzug in die neuen Räume weiterhin die gewohnte Betreuung bieten zu können, wurden die alten Räumlichkeiten in Maglaj behelfsmäßig hergerichtet. Mit Schuljahrsbeginn im September 2014 konnte der Tagesbetrieb so wieder aufgenommen werden. Der alte Standort soll auch weiterhin genutzt werden. Nachdem die Einrichtung in das neue Gebäude nach Žepče gezogen ist, entstehen am alten Standort Verwaltungsräume für Humanost. Zudem wird auch die Werkstatt in Maglaj weiterhin genutzt werden.

Rückblick
Die verheerenden Fluten im Frühjar 2014 richteten auf dem Balkan schwere Zerstörungen an. Stark betroffen war auch die Gemeinde Maglaj. Neben den Wohnhäusern wurden Geschäfte, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und öffentliche Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Dies schränkte das Leben vor Ort stark ein. Auch das Rehabilitationszentrum für Menschen mit Behinderung, welches unser langjähriger Partner Humanost in Maglaj betreut, wurde Opfer der Fluten. Für zwei Tage war es vollständig geflutet. Infolgedessen mussten alle Zwischenwände herausgerissen werden. Die gesamte Inneneinrichtung und das Mobiliar sowie Therapie- und Schulungsmaterialien wurden durch das Wasser unbrauchbar. Zudem ist das Außengelände mit Spielplatz und Werkstattcontainer verwüstet worden. Komplett zerstört wurden die zwei behindertengerechten Transportfahrzeuge. Diese Schadensbilanz ist dramatisch, denn das Förderzentrum in Maglaj bot Menschen mit Behinderung eine sehr erfolgreiche Therapie und galt als Vorzeigeprojekt in ganz Bosnien-Herzegowina. Nach Beurteilung aller Schäden war schnell klar, dass nur ein Neubau an einem anderen, hochwassersicheren Standort in Frage kam.

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- Neubau Rehabilitationszentrum

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