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Schülerin und Lehrerin in der Schule von L'Arche Haiti.

Matthew zog Anfang Oktober als einer der stärksten Hurrikane seit Jahrzehnten durch die Karibik. Die schwersten Schäden entstanden in Venezuela, Kolumbien, sowie auf Kuba und Haiti. Während sich die Lage in den anderen Ländern zum Teil schon wieder normalisiert hat, ist die Lage in Haiti weiter verheerend. Insgesamt starben durch den Hurrikan rund 800 Menschen und in einigen Landesteilen wurde 95% der Gebäude beschädigt. Besonders stark wurde der Süden der Insel getroffen. 

Viele Haitianer warten immer noch auf eine Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Werkzeugen und Medikamenten. Kaum einer kann sich in dem bitterarmen Land eine Behausung leisten, die Stürmen wie diesem trotzen kann. Wie bereits nach dem schweren Erdbeben von 2010 steigt derzeit die Zahl der Cholerafälle wieder stark an. Die Durchfallerkrankung breitet sich über verunreinigtes Trinkwasser aus und ist eine der gefürchteten Folgen von Naturkatastrophen.

Situation bei unserer Partnerorganisation
Das TERRA TECH Team fühlt sich mit der Situation in Haiti unmittelbar verbunden, denn unsere Partnerorganisation L'Arche Haiti wurde ebenfalls schwer von den Sturmschäden getroffen. L'Arche betreut vor Ort zwei Zentren mit Wohn- und Bildungsmöglichkeiten für Menschen mit geistiger Behinderung. Glücklicherweise wurde keine der 70 betreuten Personen in den Zentren in Chantal und Carrefour verletzt. Trotzdem sind die Schäden immens, die starken Regenfälle und Windgeschwindigkeiten zerstörten große Teile der Anlage in Chantal. Die Dächer der Wohnhäuser wurden abgedeckt, das Schulgebäude und die Werkstätten zerstört und die für die Lebensmittelversorgung wichtigen Obst- und Gemüsepflanzungen verwüstet. Als Glücksfall erwies sich der Speisesaal, dessen Dach aus einer gegossen Betonplatte besteht und dem Sturm standhielt. In diesen Raum konnten sich die Betreuten während des Sturms flüchten. Der Speisesaal trägt auch die 2013 installierte Solaranlage, die sich immer noch auf dem Dach befindet und das Zentrum weiterhin mit Strom versorgt. Laut Jocelyne Mercier, der Geschäftsführerin von L'Arche Haiti, ist die größte Herausforung momentan die Bewältigung des Alltags.

Dringendster Bedarf
Das Team von L'Arche hat sich in der letzten Woche einen Überblick über die Schäden verschafft und uns eine erste Liste mit dringend benötigtem Material zukommen lassen. Zudem ist ein Treffen mit einem Ingenieur geplant, um den sturmsicheren Wiederaufbau in die Wege zu leiten.

  • Baumaterialien für provisorische Reparaturen (Planen, Wellblech, Holz, Bretter, Nägel, Spachtelmasse, Zement)

  • Matratzen, Decken, Bettwäsche

  • Hygieneartikel (Windeln für Erwachsene, Einlagen, Wasserreinigungstabs, Seife, Wasch- und Putzmittel)

  • Lebensmittel (Öl, Salz, Zucker, Mehl, Milch, Reis, Mais, Bohnen, Nudeln)

  • Medikamente

 

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Weitere Links zum Thema:

Antoine in der Holzwerkstatt


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- Nothilfe nach Hurrikan

- Wiederaufbau von Schule & Schlafsäälen

- Einsatz für Menschen mit Behinderung


Einsatzfall von Aktion Deutschland Hilft - In Haiti werden auch unsere Bündnispartner von ADH aktiv. Mehr Informationen finden Sie hier.

 


 

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