Hilfe braucht Ideen

Foto: Mädchen lachend in Sierre Leone - Link zum Spendenformular

Foto: Ein weißer Jeep, außenherum viele Nothilfepakete

Nach langen Verzögerungen, durch die Blockade der indisch-nepalesischen Grenze, wurde im Sommer 2016 endlich mit dem Wiederaufbau begonnen. Von den Behörden der Region Gorkha und den Koordinatoren der UN wurde unser Partner International Nepal Fellowship (INF) mit Wiederaufbaumaßnahmen in den Dörfern Aap Pipal, Harmi, Thalajung und Tanglichowk betraut. Dort werden erdbebensichere Häuser errichtet.

Die Hilfen konzentriert sich auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien, um ihnen gesellschaftliche Partizipation zu sichern.

Rehabilitation
Unterstützt werden die Wiederaufbaumaßnahmen von TERRA TECH und dem Kölner Verein Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. (DESWOS). Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht unseres lokalen Partners INF (auf Englisch).

Die Entwicklung von Notfallplänen und Trainingsmaßnahmen ist ein wichtiger Beitrag zur Katastrophenvorsorge. Deshalb beginnen wir Ende 2016 mit einem Projekt, welches die Widerstandsfähigkeit von den Bewohner_Innen, Behörden und lokalen Akteuren gegenüber Naturkatastrophen stärken wird. So soll die Bevölkerung in Nepal besser gegen Naturkatastrophen gewappnet werden. Zugleich bedeuten diese Maßnahmen einen wichtigen Lückenschluss zwischen Nothilfe, Rehabilitation und langfristiger Wiederaufbauhilfe.

Nothilfephase
In den Wochen nach dem Beben verteilte INF in den Regionen Gorkha und Dhading über 100 Tonnen Nahrungsmittel und mehrere Tonnen weitere Hilfsgüter. An Bord der Transporte waren unter anderem 44 Tonnen Reis, mehrere Tonnen Linsen, 10700 Pakete Nudeln und 2300 Liter Speiseöl. Dazu kommen 840 Zelte, 1643 Schlafunterlagen, 3745 Decken und Dinge des täglichen Bedarfs wie Streichhölzer, Kerzen und Hygiene-Produkte. Zusätzlich wurden von vielen freiwilligen Helfer_innen ca. 2000 Nothilfepakete gepackt. Die Pakete wurden in Helikopter und geländegängige Fahrzeuge verladen und an Bedürftige verteilt.

Medizinische Versorgung
In den ersten Tagen wurden in der Region Gorkha 350 Patient_innen von mobilen Ärzte-Teams von INF versorgt. In einigen Regionen trafen die Helfer_innen bereits einen Tag nach dem Beben ein. Diese schnelle Nothilfe war nur möglich, da INF seit über 60 Jahren in Nepal aktiv ist. Nun fokussiert sich die medizinische Betreuung vor allem auch auf Menschen mit Behinderung. "Für deren Versorgung haben wir Dank der Spezialisierung unserer Kliniken und medizinischen Programme eine hohe Expertise", berichtet Thomas Meier. Eine weitere Herausforderung wird der erdbebensichere Wiederaufbau von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen in den nächsten Monaten und Jahren sein.

Erdbeben Nepal
Am 25. April 2015 erschütterte ein schweres Erdbeben die Himalaya-Region. Das Epizentrum lag unweit der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. In Nepal sind daher die schlimmsten Auswirkungen zu verzeichnen, aber auch in Indien, China, Bangladesh und Tibet gab es Todesopfer. Die Bilanz der Katastrophe beläuft sich auf über 8.600 Tote und weit mehr als 20.000 Verletzte. Zudem wurden rund 495.000 Häuser zerstört.


Weitere Links zum Thema:

Erdbeben Nepal - Einzelschicksale


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