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Mädchen an einer Trinkwasserstelle

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juni 2010 wurde die ohnehin bereits schwach ausgeprägte Trinkwasserversorgung in Teilen zerstört. Durch das Hochwasser waren ca. 10 Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, mehr als 20 Millionen Menschen waren direkt betroffen und 1,6 Millionen Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Vor allem der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser führte zu einem rasanten Anstieg an von Wasser übertragenen Krankheiten wie Hepatitis, Typhus, Ruhr, Cholera, Gastroenteritis und verschiedenen Arten von Diarrhoe.

Schwierige Trinkwasserversorgung
Koth Addu, ein großflächiges ländliches Siedlungsgebiet in der Provinz Punjab nicht weit vom Indus-Fluss, war eine der Regionen, die zur Gänze überflutet wurden. Bereits vor der Flut galt die lokale Infrastruktur im Vergleich zu den urbanen Regionen Pakistans hinsichtlich Straßennetz, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Gesundheitsversorgung, Ausstattung öffentlicher Schulen usw. ohnehin als nicht zeitgemäß. Aufgrund von Verschmutzungen durch die Fluten wurde vieler Orts die Versorgung mit sauberem Trinkwasser noch weiter erschwert. Die Wasserqualität zahlreicher kleiner Brunnen und Handpumpen, an denen die Menschen ihren Trinkwasserbedarf decken, war äußerst unzureichend und Ursache für zahlreiche Erkrankungen, die mit kontaminiertem Trinkwasser zusammenhingen.

Neues Trinkwassersystem
Das Projekt von TERRA TECH in Koth Addu diente daher der Verbesserung der Trinkwasserversorgung. Mit finanziellen Mitteln von Aktion Deutschland Hilft wurden in Schulen, Gesundheitsstationen und an öffentlichen Plätzen insgesamt 16 Verteilerstellen für Trinkwasser eingerichtet, an denen die Schüler_innen bzw. Patient_innen sowie die Bevölkerung der unmittelbaren Umgebung verlässlich sauberes Trinkwasser erhalten können. Eine Filtrationsanlage und eine Wasserdesinfektionseinrichtung, die den Verteilerstellen vorgeschaltet sind, stellen die Wasserqualität langfristig sicher. Jeweils ca. 500 Schüler_innen und Patient_innen bzw. mindestens 5000 Personen der unmittelbaren Umgebung können pro Verteilerstelle versorgt werden. Insgesamt konnten ca. 92.000 Menschen von der neuen Trinkwasserversorgung profitieren.



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