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Foto: Mädchen lachend in Sierre Leone - Link zum Spendenformular

Foto: Verdorrtes Ackerland neben zwei Wohnhäusern

Weitgehend unbeobachtet von der Weltöffentlichkeit und den Medien in den Industrieländern ist die Situation in Ostafrika weiterhin angespannt. Alleine für Kenia sprechen die Vereinten Nationen von bis zu 3,4 Millionen Menschen, die keinen sicheren Zugang zu Nahrungsmitteln haben. 2,6 Millionen Menschen gelten als unmittelbar gefährdet.

Über 420.000 Kinder sind akut unterernährt. Zudem kam es in 18 Bezirken zu Cholera-Ausbrüchen, bisher wurden rund 3.050 Erkrankungen diagnostiziert.

Diese dramatische Situation ist den Auswirkungen der extremen klimatischen Bedingungen der letzten zwei Jahre geschuldet. Zunächst verwüsteten starke Regenfälle und Überschwemmungen einen Großteil der frisch bepflanzten Felder. In den folgenden Monaten blieben die dringend benötigten Regenfälle aus und viele Pflanzen verdorrten. In weiten Landesteilen kam es daher zu drastischen Ernteausfällen. Zudem vernichten Schädlinge die Maisbestände in unserer Projektregion. Vielerorts stiegen die Lebensmittelpreise sprunghaft. Aufgrund dieser Ausgangslage weitet TERRA TECH die Nothilfe gemeinsam mit LandsAid und dem kenianischen Partner „Center for International Voluntary Service“ (CIVS) aus.

Die Projektmaßnahmen bauen auf unseren langjährigen Erfahrungen in Kenia auf. Weiterhin werden vor allem Schulspeisungen für Aidswaisen durchgeführt und die Kinder eines Kindergartens betreut. Die Formel 30 Euro = 30 Tage ohne Hunger fasst die Projektkosten eindrücklich zusammen und zeigt, wie schon kleine Beiträge viel bewirken können.

Nachhaltige Projektarbeit vor Ort
Gemeinsam mit dem Partner Center for International Voluntary Service (CIVS) beobachtet TERRA TECH die Situation vor Ort genau. Bereits seit 2015 unterstützen wir das „Ahero Resource Center“. Der Bau eines weiteren Gewächshauses für das bestehende Schulungszentrum in Ahero gewährleistet mittelfristig die Nachhaltigkeit der Maßnahmen. Mit den erzielten Verkauserlösen des Gewächshauses soll CIVS die Kosten für die Waisen-Speisungen finanzieren können. Um den Zugang der lokalen Bevölkerung zu Nahrung in Zukunft zu sichern, soll das Schulungszentrum um zwei Außenstellen erweitert werden. Denn der Zugang zu Trinkwasser und Wissen um neue Anbaumethoden bedeuten einen Gewinn an Lebensqualität. Dadurch erhöht sich auch die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen zukünftige Katastrophen.

Gemeinsamer Einsatzfall von Aktion Deutschland Hilft
Gemeinsam mit unseren Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft engagieren wir uns koordiniert für die Menschen vor Ort.


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