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Kind vor einer Müllkippe

Im Jahr 2014 lebten 2,5 Millionen Bewohner_innen des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca unterhalb der Armutsgrenze. Besonders betroffen sind die Bewohner_innen der Slums. Ihre Wohngebiete wachsen unaufhörlich vor den Toren der Großstädte und befinden sich häufig in unmittelbarer Nähe von großen Mülldeponien.

Nicht nur der fehlende Zugang zu Bildung und Basisinfrastruktur, sondern auch die gesundheitlichen Risiken und mangelnde Nahrungsmittelsicherheit zählen hier zu den größten Problemen. Oft ist das Sammeln und der Verkauf von verwertbaren Materialien die einzige Einnahmequelle der hier angesiedelten Familien. Daher stammt auch die Bezeichnung Pepenadores (Müllsammler). Die meisten pflanzlichen Nahrungsmittel der Familien wachsen in unmittelbarer Umgebung der Müllkippe. Sie sind oft stark schadstoffbelastet, was zu weiteren gesundheitlichen Risiken führt.

Gemüsegärten und Green Library
Als Reaktion auf die aktuellen Lebensbedingungen der Pepenadores unterstützen wir seit Februar 2017 in Zusammenarbeit mit der mexikanischen NGO Solidaridad Internacional Kanda (SiKanda) 250 Müllsammlerfamilien. Das Projekt wird BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) kofinanziert. Geplant ist das Anlegen von Gemüsegärten, um das nachhaltige Wachstum von unbelastetem Obst und Gemüse zu sichern, sowie die Einrichtung einer Green Library zur Vermittlung von Produktions- und Erntemethoden. Ziel des Projektes ist es, die Nahrungsmittelunsicherheit in den Slums rund um die städtische Müllkippe von Oaxaca zu reduzieren, sowie die Nahrungsmittelqualität zu verbessern. Gleichzeitig können die Familien durch eventuelle Überproduktion und durch Kompost-/Düngerherstellung ihr Einkommen steigern.

Projektfortschritt und Erfolge
Das Projekt verzeichnet mittlerweile große Fortschritte. Die Bauarbeiten an der Símbolos Patrios Schule sind fast gänzlich abgeschlossen und die Kinder konnten im Sommer 2018 bereits eine erste große Ernte einholen. Auch an den anderen Standorten gehen die Bauarbeiten gut voran. Zudem hat ein Großteil der Zielgruppe von 750 Menschen (darunter vor allem Kinder und Mütter) in Workshops neue Methoden zur Nahrungsmittelherstellung gelernt. So konnten die Familien ihre Nahrungsmittelproduktion erhöhen und gleichzeitig Kosten senken. Der Zugang zu gesünderem Essen ist nun grundlegend verbessert. Außerdem wurde ein Netzwerk gegründet, das dem Austausch von NGO- und Gemeindemitgliedern dient. Von dem breiteren Angebot an gesunden und preiswerteren Nahrungsmitteln profitieren mit Nachbarn, Freunden und Verwandten auch Menschen, die nicht zur Kernzielgruppe gehören.
Im Oktober war unsere Projektleiterin Leonie Dylla zugegen als die neue Cafeteria an der Simbolos Patrios Schule in Zaachila eröffnet wurde. Die Schule befindet sich unmittelbar neben einer Müllkippe. An der Schule wurde zunächst eine Schulküche gebaut und im Anschluss die Cafeteria. Vorher haben die Schüler in einem engen Raum, teilweise auf dem Boden, gegessen. Es musste in Schichten Pause gemacht werden, da nicht genug Platz für alle war. Die Eröffnung fand statt in Anwesenheit von SiKanda, TERRA TECH, dem Direktor der Schule, zahlreichen Lehrer_innen, Eltern und dem Mothers Commitee. Es gab verschiedene Aufführungen der Schüler_innen mit Gesang und traditionellen Tänzen. Danach wurde zum ersten mal Essen aus der neuen Küche heraus verteilt und in der Cafeteria gegessen.

 

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