Hilfe braucht Ideen

Foto: Mädchen lachend in Sierre Leone - Link zum Spendenformular

Gruppenfoto von Studentinnen in Kirkuk, mit einem Banner mit den Logos von TERRA TECH und dem Aktion Deutschland Hilft

Die kriegerischen Handlungen in Syrien und der wieder aufgeflammte Konflikt im Irak treffen vor allem die Zivilbevölkerung hart. Viele Menschen waren und sind  zur Flucht in sichere Gebiete gezwungen. Vor allem die Region Kurdistan-Irak erwies sich als wichtiger Zufluchtsort. Allein die Millionenstadt Kirkuk nahm rund 750.000 Geflüchtete auf.

Medizinische Hilfe in Flüchtlingscamps
Zusammen mit dem lokalen Partner PDO (People’s Development Organization) leistet TERRA TECH medizinische Nothilfe für Geflüchtete. Das Projekt wird im Qorato Camp für Binnenflüchtlinge im Garmian Distrikt sowie in den drei informellen Camps in Chamchamal, Bakrajo und in Ranai im Raparen Distrikt durchgeführt. Als informelle Camps gelten Unterkünfte in städtischen, ländlichen oder abgelegenen Gebieten. Hier konnten Geflüchtete in angemieteten Wohnungen oder bei Gastfamilien untergekommen. Auch handelt es sich um Notunterkünfte sowie Slums. Einige Geflüchtete leben auf der Straße.

Unterstützung von Frauen und Mädchen
In den Camps bestehen viele soziale und medizinische Probleme. Aufgrund der hohen Kosten für die Behandlung erweist sich besonders die Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen als problematisch. Das gemeinsame Projekt hat das Ziel 80% der Frauen, die in den Camps leben, eine medizinische Behandlung zu ermöglichen. Dabei sollen insbesondere Frauen, die geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) ausgesetzt waren, behandelt werden. Dies betrifft insbesondere die weiblichen Binnenflüchtlinge aus Zentral- bzw. dem Südirak, die oftmals früh verheiratet, geschieden oder ohne Aufsichtsperson sind. Durch das Projekt werden langfristig gesundheitliche Missstände in den vier Flüchtlingscamps reduziert. Außerdem schafft die Arbeit vor Ort öffentliche Aufmerksamkeit für die Folgen geschlechterspezifischer Gewalt. Die Maßnahmen knüpfen an ein Langzeitprojekt des lokalen Partners PDO und der UNFPA (United Nations Population Fund) an. Bei diesem wurden in den Camps Frauenzentren errichtet, in welchen gesundheitliche Fallberatung, psychosoziale Hilfe, Sensibilisierungsseminare und Freizeitgestaltungstrainings wie z.B. Kochen und Nähen angeboten werden.

Hilfe für geflüchtete Studierende
Bereits seit 2013 engagiert sich TERRA TECH, gemeinsam mit der chaldäischen Kirche in Kirkuk und Sulaimaniya, bei der Flüchtlingsversorgung. Mit dem Projekt werden vor allem junge Studierende unterstützt. Sie wurden größtenteils aus Mossul vertrieben und in Kirkuk in die Universitäten eingegliedert. Auf diese Weise konnten sie ihr Studium fortsetzen und sich eine Zukunftsperspektive erarbeiten. So sollten die jungen Expert_innen in der Region gehalten werden und - nach Beendigung des Konflikts - tatkräftig beim Wiederaufbau mitwirken. Zahlreiche Studierende konnten inzwischen ihr Studium beenden und sind teilweise wieder nach Mossul zurückgekehrt, um sich dort eine eigene Zukunft aufzubauen.

Ein wichtiger Ansatz des Projektes ist, dass Religion oder ethnische Herkunft der Studierenden keine Rolle spielen, der Bezug der Wohnheime folgt akademischen Auswahlkriterien. Unterstützt werden Christen, Jesiden, Muslime und Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften. Damit wird bewusst gegen herrschende gesellschaftliche Vorurteile und Beschränkungen gearbeitet, die das Alltagsleben im Irak prägen. Oder wie es einer der Studenten in einem der Wohnheime beschreibt: „Religion ist wie ein Paar Schuhe. Sie bleibt draußen vor der Tür. Im Haus sind wir alle Brüder."

Gemeinsamer Einsatzfall vom Bündnis Aktion Deutschland Hilft
TERRA TECH beteiligt sich am gemeinsamen Einsatzfall von Aktion Deutschland Hilft.

Um die geplanten Maßnahmen umsetzen zu können, bitten wir Sie herzlich, unsere Arbeit mit Spenden zu unterstützen.





Weitere Links zum Thema:


Unterstützen Sie unsere Arbeit:

TERRA TECH Förderprojekte e.V.
Sparkasse Marburg-Biedenkopf
IBAN: DE46 5335 0000 0000 0444 40
BIC: HELADEF1MAR


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- Zielgruppe: Mädchen und Frauen

- Medizinische Versorgung leisten

- Aufklärungsarbeit

- Zielgruppe: geflüchtete Studierende

- sichere Studienumgebungen bieten

- Perspektiven aufzeigen


 So hilft Ihre Spende!

- Eine medizinische Behandlung: 20 €

- Unterstützung für eine_n Studierende_n pro Tag: 7 €


 

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Unsere Partner

chaldäischen Kirche in Kirkuk und Sulaimaniya

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