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Foto: Mädchen lachend in Sierre Leone - Link zum Spendenformular

Foto: Ein Mann im Rollstuhl näht Gesichtsmasken

In Nepal gab es bisher nur zwei bestätigte Corona-Infektionen. Allerdings ist zu befürchten, dass ein großflächiger Ausbruch des Virus aufgrund des überlasteten Gesundheitssystems schwerwiegende Auswirkungen haben wird. Unser Partner International Nepal Fellowship (INF) bereitet sich in seinen Krankenhäusern in Pokhara, Nepalgunj und Surkhet auf eine mögliche Ausbreitung vor.

Die Provinzregierung von Gandaki koordiniert mit nationalen Regierungsbehörden, Krankenhäusern, Nichtregierungsorganisationen (wie dem Roten Kreuz, der Weltgesundheitsorganisation und INF Nepal) und den Medien die Bereitstellung von Tests, Quarantänemaßnahmen und medizinische Interventionen. In diesem Rahmen wurden auch spezielle Corona-Krankenhäuser identifiziert. INF hat sich darüber hinaus mit der Regierung zusammengetan, um dringend benötigtes Equipment, wie persönliche Schutzausrüstung, und den Austausch von klinischem Wissen sicherzustellen. Zudem arbeitet das Kommunikationsteam von INF sehr eng mit der Regierung zusammen, um relevante Informationen zur öffentlichen Gesundheit und Hygiene über das Internet, soziale Medien, Print- und Online-Medien sowie Pressemitteilungen zu verbreiten. Dabei können die Medienleute auch auf die langjährige Erfahrung von INF als Ersthelfer bei Katastrophen zurückgreifen.

Auch für den INF-Arbeitsalltag wurden konkrete Schutzmaßnahmen erarbeitet. Mitarbeiter_innen und Patient_innen dürfen die Büroräume erst nach dem Händewaschen betreten. An allen INF-Krankenhäusern werden am Tor Fiebermessungen durchgeführt. Außerdem wird abgefragt, ob in jüngster Zeit Fieber und Husten aufgetreten sind. Da der Mangel an chirurgischen Masken und anderen Masken sehr offensichtlich ist, haben die Produktion und der Vertrieb von Stoffmasken für Mitarbeiter_innen und stationäre Patient_innen in der INF-Niederlassung in Surkhet bereits begonnen. Die INF-Initiative für finanzielle Nachhaltigkeit (IIFS) wird auch Masken für INF-Krankenhäuser, -Büros und -Projekte herstellen. Zudem werden auch Händedesinfektionsmittel hergestellt und an andere INF-Einrichtungen geliefert. 

Aktuelle Entwicklung
01.04.2020: Die Ohrenklinik von INF wird gerade darauf vorbereitet, als Corona Klinik zu fungieren. Ansonsten gibt es weiterhin relativ wenige bestätigte Infizierte, allerdings gibt es auch erst seit gestern überhaupt das erste PCR Testlabor im Distrikt.

25.03.2020: INF berichtet, dass der erste Tag des „lockdown“ in den meisten Landesteilen Wirkung zeigt. Aufgrund der sehr kurzfristigen Ausrufung kam es aber zu Endpässen bei der Versorgung mit einigen Gütern. INF intensiviert die Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch des Virus. Tägliche Meetings sollen sicherstellen, dass schnell auf neue Entwicklungen reagiert werden kann und die eigenen Mitarbeiter_innen bestmöglich geschützt sind. Alle geplanten Aktivitäten sind eng mit den lokalen Behörden abgestimmt. Vor diesem Hintergrund wurde bisher folgende Maßnahmen festgelegt:  

  • Eine Liste mit zehn Ärzten und Pflegekräften, die im Falle eines Ausbruchs abgestellt werden können, wird erstellt.
  • Rettungswagen sowie weitere Fahrzeuge mit Fahrern werden für die behördlichen Covid-19 Maßnahmen bereitgestellt.
  • Die Produktion von Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel in INF-Einrichtungen wird ausgeweitet.
  • Die Betreuung der regulären Patient_innen wird trotz „lockdown“ sichergestellt. Alle nicht dringend notwendigen medizinischen Dienste und Operationen werden verschoben.
  • Das Kommunikationsteam wird weiterhin aktuelle Informationen rund um das Thema Corona bündeln. Diese Daten dienen zur Benachrichtigung aller INF-Mitarbeiter_innen sowie der Öffentlichkeit mittels Webseite und Sozialer Medien.

24.03.2020: Die nepalesische Regierung hat beschlossen, ab heute 6 Uhr morgens eine einwöchige landesweite Sperrung einzuleiten. Niemand darf sein Haus verlassen. Ausnahme gelten für medizinische Notfälle, wichtige Einkäufe oder Personen, die in bestimmten wesentlichen Sektoren (wie Gesundheit, Lebensmittelproduktion, Wasser- und Stromversorgung) arbeiten. Alle Fahrzeugbewegungen und Flüge, mit Ausnahme von Sicherheits- und Rettungsdiensten, sind ebenfalls verboten..

Maßnahmen, wie diese, müssen nun dringend unterstützt werden, um auch in schlechter aufgestellten Regionen der Welt die Corona-Pandemie einzudämmen und deren Auswirkungen abzumildern. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Einsatzfall vom Bündnis Aktion Deutschland Hilft

TERRA TECH beteiligt sich am gemeinsamen Einsatzfall "Corona-Nothilfe weltweit" von Aktion Deutschland Hilft.

Weitere Links zum Thema:

 


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