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Foto: Mädchen lachend in Sierre Leone - Link zum Spendenformular

Foto: Plakate mit Corona-Aufklärung

Seit Ende März hat auch Sierra Leone offiziell die ersten Corona-Fälle. Der Präsident aktivierte das COVID-19 Response Team. Weitere Maßnahmen, wie ein Lockdown, traten in Kraft. Unser Partner SEND leistet Aufklärungsarbeit, verteilt Eimer und Seifen und unterstütz bedürftige Familien mit Nahrungslieferungen.

Alle Anstregnung zielen darauf ab, verheerende Auswirkungen wie bei der Ebola-Epidemie 2013-2016, als rund viertausend Menschen starben, zu verhindern. Aufgrund der damals gemachten Erfahrungen wurden nun Vorsorge- und Schutzmaßnahmen ergriffen. Seitdem die ersten Fälle auf dem afrikanischen Kontinent bekannt wurden, wird alles versucht, die Situation möglichst unter Kontrolle zu halten. So hat die Regierung den Flugverkehr am 21.03 vorläufig eingestellt, Grenzen zu den Nachbarstaaten werden verstärkt kontrolliert und Menschen mit entsprechenden Symptomen werden vorsorglich in Quarantäne gebracht. An Straßenkontrollpunkten, die währen der Ebola-Epidemie errichtet wurden, werden Kontrollen zur Messung der Körpertemperatur durchgeführt. Seitens der Regierung wird derzeit großer Wert auf Aufklärungsarbeit zu Themen wie Übertragung, Prävention und Kontrolle des Virus gelegt. Diese Maßnahmen waren ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung von Ebola. Zudem werden seit mehreren Wochen vor allen offiziellen Gebäuden Eimer mit Wasser und Seife bereitgestellt. Es wird strikt darauf geachtet, dass vor Eintritt alle von dieser simplen, aber effektiven Maßnahme Gebrauch machen. Mittlerweile wurden auch die Schulen geschlossen und ein landesweiter Lockdown ausgerufen.

Gesundheitssystem birgt Gefahren
Ein großflächiger Ausbruch des Virus würde das Land vor erhebliche Schwierigkeiten stellen. Das größte Problem stellen die schlechte Gesundheitsinfrastruktur und schlecht ausgestatte Krankenhäuser dar. Viele Menschen können sich die Behandlung in Krankenhäusern nicht leisten. Infolge dessen gehen sie krank zur Arbeit, was die Verbreitung des Virus zusätzlich fördern könnte. Die Menschen in Sierra Leone können es sich schlicht nicht leisten vorsorglich zu Hause zu bleiben. Sie sind auf die Einkünfte ihrer Arbeit, die sich meistens auf der Straße abspielt, zum Überleben angewiesen. Erschwerend hinzu kommt, dass es in manchen Stadtteilen sowie in abgelegene Gemeinden nur unzureichenden oder keinen Zugang zu sanitären Anlagen gibt. Ein weiterer Faktor, der die Ausbreitung des Virus beschleunigen kann.  

konkrete Maßnahmen
Unser Partner SEND leistet Aufklärungskampagnen zu Themen wie Hygiene und Verbreitung des Virus durch. Die Aufklärungsarbeit in den ländlichen Gemeinden ist sehr wichtig, denn die Menschen dort haben keinen oder wenig Kontakt in Städte und bekommen Nachrichten erst viel später mit. Daher will SEND die Menschen mit einer frühzeitigen Intervention aufklären. Darüber werden vin Gemeinden, die sich an der Grenze zu Liberia befinden, Eimer und Seife verteilt. Gerade einmal fünf Euro kostet diese recht einfache Maßnahme, die Händewaschen ermöglicht und somit einen wichtigen Schutz bietet. Außerdem wird Familien, die sich aufgrund des Lockdowns nicht selbst versorgen können, mit Nahrungsmittelpaketen geholfen.

Maßnahmen, wie diese, müssen nun dringend unterstützt werden, um auch in schlechter aufgestellten Regionen der Welt die Corona-Pandemie einzudämmen und deren Auswirkungen abzumildern. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Einsatzfall vom Bündnis Aktion Deutschland Hilft
TERRA TECH beteiligt sich am gemeinsamen Einsatzfall "Corona-Nothilfe weltweit" von Aktion Deutschland Hilft.

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