Hilfe braucht Ideen

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Foto: eine Gruppe weiblicher Studierender hält ein Transparent mit Partnerlogos

Ledya Pekandy kommt aus Mossul und lebt heute in Ankawa, einen Stadtteil von Erbil im Irak. Zwei Jahre arbeitete sie als IT-Assistentin. An diese Position kam sie durch einen Freund. Inzwischen arbeitet sie nicht mehr in diesen Job. Sie erklärt: „Der Job frustrierte mich, meine Moral war schlecht.“

Ledya ist eine von mehreren Studierenden, die von der chaldäischen Kirche und TERRA TECH unterstützt wurden. Wie andere wurde sie vom islamischen Staat (IS) aus ihrer Heimatstadt vertrieben. Nach der Ankunft in Kirkuk bekamen die Studierenden Hilfe, damit sie lokale Universitäten besuchen und ihr Studium fortsetzen konnten. Die Hilfe umfasste neben Fürsorge vor allem sichere Unterkünfte, kostenlose Mahlzeiten und ein gutes Lernumfeld. Ziel des Projektes war es, den jungen Menschen einen sicheren Zufluchtsort zu bieten und sie in der Region zu halten. Mit diesem Ansatz sollten sie in die Lage versetzt werden, nach Beendigung der kriegerischen Handlungen als gut ausgebildete Fachkräfte beim Wiederaufbau ihres Land zu helfen.

Über ihre Studienzeit schwärmt Ledya noch heute: „Es war das wunderschönste, was ich in meinem Leben getan habe.“ Das Studium in Kirkuk half ihr trotz aller schwierigen Umständen. „Ich machte das für eine bessere Zukunft. Als ich studierte, fühlte ich, dass es mir etwas Gutes im Leben gab und dass die schwierigen Umstände nicht vergebens waren.“. Ledya ist stolz auf das, was sie schaffte. Und das mit Recht. Als sie alleine in Kirkuk war, musste sie sich den Umständen anpassen und sie trug viel Verantwortung. Ein einschneidendes Erlebnis für die Studierenden war als der IS nach Kirkuk vordrang und in eines der Frauenwohnheime einbrach. Acht Frauen überlebten auf wundersame Weise, indem sie sich stundenlang unter ihren Betten versteckten. Ledya war zu diesem Zeitpunkt in einem benachbarten Haus.

In Zukunft möchte Ledya ihren Master in Kommunikationsmanagement machen und ein gutes Unternehmen oder Organisation finden, in der sie arbeiten kann. „Ich hoffe, dass ich Arbeit finde, sodass mein Studium hilfreich war und ich die schweren Zeiten vergessen kann.“

Weitere Links zum Thema:

Nordirak - Flüchtlingshilfe


 


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