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Foto: Auftritt der Groupe Joko beim TERRA TECH Festival 2012

Bunter Basar, exotische Speisen und heiße Rhythmen - Hunderte feiern mit beim TERRA TECH Festival 2012

Am 4. August richtete Terra Tech zum 2. Mal sein Festival auf dem Gelände der Marburger Waggonhalle aus. Wie im letzen Jahr wartete eine spannende Mischung aus Kunst, Live-Musik, Workshops, Kunsthandwerk, "exotischen" Speisen und Party auf die Besucher. Dieses Konzept fand regen Anklang. "Wir waren ein wenig überrascht und sehr erfreut zu sehen, wie schnell sich das Gelände füllte. Punkt 15 Uhr waren bereits Hunderte von Menschen da", so Immanuel Jacobs, Geschäftsführer von TERRA TECH.

Besonders der bunte Basar wirkte in der Anfangszeit wie ein Magnet. Die Besucher konnten an Stände mit Schmuck, Kerzen, Büchern, Stoffen, Kleidung, Holzfiguren, Edelsteinen und vielem mehr stöbern. Viele stärkten sich mit Kaffee und Kuchen oder den eritreischen und kamerunischen Spezialitäten am TERRA TECH Stand. "Leider ausverkauft" hieß es dann auch schon bald schon bald. "Uns wurde das Essen förmlich aus den Händen gerissen", berichtete das Kochteam "und dass, obwohl wir die Zahl der Portionen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt haben."

Genügend geistige Nahrung gab es für Wissenshungrige. Sie konnten sich am TERRA TECH Stand umfassend über die weltweite Projektarbeit des Vereins informieren. Dabei wurden vor allem die derzeitigen Schwerpunktländer Bosnien-Herzegowina, wo gerade der Bau eines Rehabilitationszentrums mit integriertem Werkstattbereich in vollem Gange ist, und Kenia, wo Teile der Bevölkerung nach wie vor von Dürre und Hunger bedroht sind, vorgestellt. Darüber hinaus zeigten Mitarbeiter der Projektabteilung Möglichkeiten zur auf. Als spendenfinanzierter, gemeinnütziger Verein ist TERRA TECH vor allem auf Zuwendungen von beispielsweise Einmalspendern oder Mitgliedern angewiesen.

Kinder-Mitmach-Aktionen verschafften den Eltern ein wenig Freiraum. Sehr gefragt waren Kinderschminken und die Märchenstunden der Geschichtenerzählerin Karin Kirchhain. Letztere zog jung und auch alt in ihren Bann. Kunstbegeisterte lockte die Ausstellung mit Werken von Achim Koerfer, Christian Schmetz, Michael Grünbeck und Saskia Rößner im Rotkehlchen.
Wer selbst aktiv werden wollte, konnte an verschiedenen Workshops teilnehmen. Heyson Vargas F. bot Interessierten eine Musik-Reise nach Bolivien. Dabei standen Instrumente wie Charango, Quena oder Tarka Im Mittelpunkt. Raluca Olaru erklärte traditionelle rumänische Heilkräuter und zeigte die Herstellung von Cremes sowie Seifen. Rhythmisch wurde es mit La Percussion, die Gruppe bot eine Einführung ins afrikanische Trommeln.

Ab 16.30 Uhr stand dann Live-Musik auf dem Programm. Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung durch Immanuel Jacobs, übernahmen La Percussion das Ruder. Spontan verlegten sie ihren Auftritt mitten in das Marktgeschehen und forderten die Zuhörer mit Djembén, Doundouns, Krins, Kleinpercussion und Gesang zum Tanz auf. Zu einer musikalischen Reise in südamerikanische Regionen luden im Anschluss Wiñay ein. Die vier Musiker boten lateinamerikanische Musik auf hohem Niveau. Funky wurde es mit No Tears aus Cölbe. Ihre Mischung aus Reggae, funky Grooves und pur afrikanisch traditionellem Sound - oder kurz: "African Reggae, der groovt" versetze das Publikum in Bewegung. Auch Cressy Jaw haben Wurzeln im Reggae und bewegten die Menge. Den Abschluss des Live-Programms bildete Groupe Jokko. Wie im letzten Jahr begeisterte die Band von Amadabo Diallo ihr Publikum mit Trommelrhythmen aus Westafrika und brachte die Waggonhalle mit ihrer mitreißenden Spielfreude zum "brodeln".

Im Anschluss bot die After-Show-Party im Rotkehlchen mit DJ Franckey und dem Soundsystem DOBRAO OST Gelegenheit zum Tanzen. Die abwechslungsreiche musikalische Reise führte von der Karibik über Afrika auf den Balkan und zurück. Eine gute Gelegenheit um bei Karibischen Beats, afrikanischen Rhythmen und tanzbarer Musik aus Osteuropa (Balkan Beats, Sovjet Ska, Klezmer Blows und und und) die Schuhsohlen zum qualmen zu bringen.

"Es fällt nicht schwer, eine positive Bilanz zu ziehen", so die Einschätzung von Immanuel Jacobs. "Der rege Zuspruch zeigt, dass sich die Mühen der Vorbereitung gelohnt haben. Wir konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und unsere Arbeit präsentieren. Unser Infostand war durchgehend gut besucht. Zudem gab es viel Lob für das Konzept des Festivals. Das hören wir natürlich sehr gerne. Mein herzlicher Dank geht an alle Besucher für die tolle Stimmung, an alle Helfer für den Einsatz und an Sponsoren wie tapir und die Bäckerei Kraft. Ganz besonders möchte ich mich aber, beim Wettermacher bedanken." Denn anders als im vergangenem Jahr lachte diese Mal die Sonne über Marburg. Eine Sache, die sich gerne im nächsten Jahr wiederholen darf. Denn "wir planen dieses tolle Festival zu einer festen Institution in Marburg zu machen", verspricht Immanuel Jacobs. Also dann - bis zum nächsten Jahr.



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