10.000 Euro Soforthilfe nach Sturzflut in Nepal
Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal stellt TERRA Projekte International (TPI) 10.000 Euro Soforthilfe für die betroffenen Menschen bereit. Gemeinsam mit zwei langjährigen, lokalen Partnerorganisationen wird die Hilfe unmittelbar vor Ort organisiert. Gleichzeitig ruft TPI unter dem Stichwort „Sturzflut Nepal“ dringend zu Spenden auf.
Die Bilder und Berichte, die uns aus Nepal erreichen, machen das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Für viele Mitarbeitende von TPI ist die Situation auch persönlich bewegend: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen kennen Nepal durch Projekt- oder private Reisen und haben enge Verbindungen zu den Menschen und Partnerorganisationen vor Ort.
Soforthilfe und langfristiger Wiederaufbau
Mit zwei Partnern arbeitet TPI bereits seit vielen Jahren in Nepal zusammen. HDCS wird in einem ersten Schritt Notunterkünfte für Menschen bereitstellen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren haben. Außerdem ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ein wichtiger Schwerpunkt. Darüber hinaus plant HDCS sich auch am langfristigen Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten zu beteiligen. INF bereitet die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits und Zeltplanen vor.
Die Hilfe ist derzeit mit erheblichen logistischen Herausforderungen verbunden. „Straßen und Brücken wurden zerstört oder sind nicht passierbar. Einige besonders schwer betroffene Regionen sind momentan nur per Hubschrauber erreichbar. Dadurch ist es schwierig, ein vollständiges Bild der Lage zu erhalten und Hilfsgüter schnell in alle betroffenen Gebiete zu bringen“, sagt Thomas Meier, Nothilfe-Koordinator von HDCS.
Ihre Spende bewirkt
- 100 € Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen für eine Familie
- 50 € Zeltplanen und Hygiene-Kits für eine Familie
- 25 € Nahrungsmittel für eine Familie für mehrere Tage
Opferzahlen dürften weiter steigen
Auch die derzeit veröffentlichten Zahlen zu Todesopfern, Verletzten und Betroffenen sind mit Vorsicht zu betrachten. Viele Regionen sind noch schwer oder gar nicht zugänglich. Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe erst in den kommenden Tagen sichtbar wird und die Zahl der Opfer und Betroffenen noch deutlich steigen kann.
Umso wichtiger ist schnelle und verlässliche Unterstützung. TPI bittet daher dringend um Spenden, damit die Partnerorganisationen vor Ort sowohl die unmittelbare Nothilfe als auch den später notwendigen Wiederaufbau unterstützen können.
Folgen des Klimawandels
Nach bisherigen Erkenntnissen ist vermutlich ein Gletscher an den Nordhängen des nepalesischen Berges Langtang Lirung in einer Höhe von über 5.200 Metern in den Fluss Lhende Khola gestürzt. Dadurch wurde eine riesige Flutwelle aus Eis, Geröll und Wasser ausgelöst, die flussabwärts die gewaltigen Schäden anrichtete.
Laut Wissenschaftler*innen erwärmt sich die Himalaja-Region schneller als andere Teile der Welt. Der Klimawandel wird hier besonders deutlich spürbar. Daher engagieren wir uns in Nepal bereits seit Jahren im Bereich der Katastrophenvorsorge. Zum Beispiel mit dem Projekt Klimaresilienz und Katastrophenschutz stärken.
Wir beteiligen uns am Informationsfall von Aktion Deutschland Hilft.




